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Wie Sie den Modern Data Stack nutzen, um die Marketing- und Vertriebsleistung zu steigern

Wie Sie den Modern Data Stack nutzen, um die Marketing- und Vertriebsleistung zu steigern

Bytek
1 Dez. 2025

Unternehmen haben im Laufe der Zeit eine bedeutende digitale Transformation durchlaufen, die auf die Integration und Optimierung interner Prozesse durch den Einsatz fortschrittlicher Technologiesysteme ausgerichtet ist. Dieser Weg beginnt üblicherweise mit der Implementierung eines ERP-Systems wie SAP, das für seine Fähigkeit bekannt ist, Geschäftsdaten effektiv zu verwalten. Der Fortschritt hin zu einer komplexeren Digitalisierung führt Unternehmen dazu, CRM-Systeme einzuführen, um das Kundenbeziehungsmanagement zu verfeinern, und parallel dazu in Marketing- und Digital-Marketing-Strategien zu investieren. Die Entwicklung setzt sich mit der Erforschung von Automatisierungen und der Ergänzung um Analysetools wie Google Analytics und CMP-Systeme für das Einwilligungsmanagement fort, was die Komplexität und die Herausforderungen bei der Integration verschiedener Technologien verdeutlicht.

Diese Vielzahl von Lösungen, jede mit eigenen Datenbanken und Datenmodellen, führt zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Harmonisierung von Geschäftsinformationen.

Zudem erforderte die Synchronisierung von Daten zwischen verschiedenen Plattformen in der Vergangenheit die Implementierung von Batch- oder On-Demand-Synchronisierungsprozessen – Verfahren, die den Geschäftsablauf um zusätzliche Komplexitätsebene erweiterten.

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Heute haben sich die Synchronisierungsprozesse verbessert, aber es sind neue Herausforderungen hinzugekommen, wie etwa das Einwilligungsmanagement, das über alle Systeme hinweg konsistent sein muss. Die Trennung von Daten in isolierte Silos erschwert es, Informationen aktuell und konsistent zu halten, was von den IT-Teams einen erheblichen Aufwand für die Integration und Aktualisierung der Daten erfordert.

Die Einführung eines Modern Data Stack stellt einen strategischen Wandel in dieser Richtung dar und schlägt ein Modell vor, bei dem eine einzige Cloud-Datenbank als zentraler Kern der Integration dient. Dieser Ansatz erleichtert die reibungslose Kommunikation zwischen den verschiedenen im Unternehmen eingesetzten Technologien und ermöglicht ein reaktionsschnelleres und agileres Datenmanagement. Anstatt in unabhängigen Silos zu operieren, werden die Daten an einem einzigen „Point of Truth“ zentralisiert, was die Aktualisierung und den Zugriff auf Informationen in Echtzeit erleichtert.

In den folgenden Abschnitten werden wir eine Reihe von Anwendungsfällen untersuchen, die von der Einführung eines Modern Data Stack als technologische Infrastruktur profitieren.

Dynamische Kontrolle von Nutzer-Einwilligungen

Die Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat die Datenschutzlandschaft erheblich neu definiert und markiert einen Wendepunkt für Unternehmen im digitalen Sektor. Diese regulatorische Entwicklung hat zusammen mit den jüngsten Digital Acts den Fokus besonders auf Tech-Giganten wie Google gelegt, die beträchtliche Mengen an Nutzerdaten verarbeiten. Diese Vorschriften verpflichten diese Unternehmen aufgrund ihrer marktbeherrschenden Stellung dazu, explizite Einwilligungen der Nutzer einzuholen. Infolgedessen sind Unternehmen nun verpflichtet, ihre Einwilligungsrichtlinien zu aktualisieren, um sie obligatorisch und konform mit den neuen Spezifikationen zu gestalten.

Die Verwaltung von Nutzer-Einwilligungen stellt eine komplexe und dynamische Herausforderung dar, die ständige Aufmerksamkeit für Änderungen im Nutzerverhalten und neue Einwilligungen erfordert, die über verschiedene Schnittstellen erteilt werden. Diese Komplexität erstreckt sich auch auf die Notwendigkeit, Einwilligungen zu synchronisieren, die über verschiedene Kanäle wie physische Geschäfte und Websites eingeholt wurden, um sicherzustellen, dass die Nutzerpräferenzen auf allen Plattformen respektiert werden.

Die Implementierung eines Modern Data Stack, der Nutzer-Einwilligungen in einem einzigen ganzheitlichen Hub zentralisiert, erweist sich als strategische Lösung zur Vereinfachung des Einwilligungsmanagements. Ein solcher Ansatz erleichtert nicht nur die Einhaltung aktueller Vorschriften, sondern macht Unternehmen auch agiler bei der Anpassung an künftige gesetzliche Entwicklungen.

Darüber hinaus beeinflusst die Einführung des Consent Mode v2 Praktiken wie das Customer Matching erheblich – eine Technik, die es Unternehmen ermöglicht, Datensätze an Werbeplattformen zu senden, um das Ad-Retargeting zu optimieren. Jüngste von Google eingeführte Änderungen verlangen von Unternehmen nicht nur die Bereitstellung von Nutzerdaten, sondern auch die Bestätigung, dass die Nutzer der Weitergabe ihrer Daten und der Anzeigenpersonalisierung explizit zugestimmt haben.

Consent-Management-Plattformen, die mit Lösungen wie Google BigQuery und CRM-Systemen interagieren, sind der Schlüssel zur Synchronisierung von Einwilligungen und zur dynamischen Verwaltung von Nutzerpräferenzen. Dies ermöglicht die rechtmäßige Übermittlung von Daten an Werbeakteure und stellt sicher, dass das Retargeting immer auf gültigen und aktuellen Einwilligungen basiert.

Eine mangelnde Anpassung an diese Dynamik birgt nicht nur das Risiko, das Vertrauen in die Marke zu untergraben, sondern hat auch rechtliche Auswirkungen. Flexibilität bei der Verwaltung von Einwilligungen wird daher unerlässlich, um in der sich entwickelnden regulatorischen und technologischen Landschaft zu bestehen und die Fähigkeit zur schnellen Anpassung an Marktveränderungen und Nutzerbedürfnisse zu gewährleisten.

Performance-Optimierung automatisierter Kampagnen

Große digitale Werbeplattformen drängen immer stärker auf die Einführung automatisierter Werbekampagnen. Obwohl diese den Vorteil einer vereinfachten Verwaltung und potenziellen Optimierung auf Basis fortschrittlicher Algorithmen bieten, ergibt sich ein erhebliches Dilemma hinsichtlich der Abstimmung zwischen Unternehmenszielen und -werten und der tatsächlichen Kampagnenleistung. Die Diskrepanz zwischen den Erwartungen der Unternehmen und den durch automatisierte Kampagnen erzielten Ergebnissen lässt sich auf das mangelnde Bewusstsein der Algorithmen für die spezifischen Ziele und Werte zurückführen, die Unternehmen verfolgen wollen. Diese Situation zeigt sich beispielsweise, wenn ein Unternehmen den Verkauf von Produkten mit höheren Margen priorisiert, ohne dass sich dieses Prinzip effektiv in den Strategien der automatisierten Werbekampagnen widerspiegelt.

In diesem Kontext ergibt sich die Notwendigkeit eines konstruktiven Dialogs und einer operativen Synergie zwischen zwei historisch getrennten Bereichen: dem ERP als Speicher für Produktkosten- und Margeninformationen und den Plattformen für das Management von Werbekampagnen. Die Herausforderung besteht darin, diese beiden Realitäten effektiv zu integrieren, damit Daten für die Kampagnenoptimierung übertragen werden können.

Die traditionelle, veraltete auf einem Data Stack basierende Lösung steht vor inhärenten Problemen im Zusammenhang mit der Echtzeit-Synchronisierung, dem Management von Nutzer-Einwilligungen und der Notwendigkeit, Daten mit zusätzlichen Informationen aus verschiedenen Geschäftsbereichen zu integrieren. Um diese Herausforderungen zu bewältigen und im Zeitalter der Hyper-Personalisierung wirklich effektive Werbekampagnen zu implementieren, ist es unerlässlich, ein Synchronisierungssystem einzuführen, das in Echtzeit oder zumindest in einem kurzen Zeitrahmen arbeitet. Ein solches System beschränkt sich nicht auf sequentielle Datenaktualisierungen, sondern nutzt ein Aktualisierungsmodell, das auf dem Abhören von Business Events basiert und so die sofortige Verfügbarkeit relevanter Informationen gewährleistet, um Kampagnen als Reaktion auf spezifische Marketingreize zu optimieren.

Diese Entwicklung impliziert eine wesentliche Annäherung zwischen IT- und Marketingteams, die eng zusammenarbeiten, um verschiedene Anwendungsfälle vollständig zu verstehen und das Potenzial der Technologie bestmöglich zu nutzen. Die enge Interaktion zwischen diesen beiden Geschäftsbereichen erleichtert nicht nur den Wissensaustausch und die Optimierung von Marketingstrategien, sondern markiert auch einen entscheidenden Schritt in Richtung einer Zukunft, in der die Kampagnenleistung die Unternehmensziele und -werte effektiv widerspiegeln kann. Die Umstrukturierung des Datenmanagementsystems mit dem Modern Data Stack im Zentrum, zusammen mit einem laufenden Dialog zwischen den IT- und Marketingabteilungen, erweist sich somit als Schlüsselelement für den Erfolg von Werbekampagnen.

Erstellung eines personalisierten Nutzererlebnisses auf der Website

Eine der ehrgeizigsten und gefragtesten Herausforderungen ist die Implementierung von Hyper-Personalisierung. Dieses Konzept bezieht sich auf die Erstellung hochgradig personalisierter Web-Erlebnisse für Nutzer, basierend auf ihren spezifischen Merkmalen und Präferenzen. Obwohl dies ein von Unternehmen sehr gewünschtes Ziel ist, stehen viele aufgrund technischer und organisatorischer Komplexität vor erheblichen Schwierigkeiten bei der tatsächlichen Umsetzung.

Der Kern des Problems liegt in der Schwierigkeit, detaillierte Informationen über Nutzer in Echtzeit mit ihrem Erlebnis im Web zu synchronisieren. Idealerweise möchten Unternehmen in der Lage sein, einen Schlüsselnutzer mit einem oder mehreren ausgeprägten Interessen zu erkennen und, sobald dieser auf die Website zugreift, die angezeigten Inhalte entsprechend seinen spezifischen Bedürfnissen und Vorlieben zu personalisieren. Doch nur einer begrenzten Anzahl von Unternehmen gelingt es, diesen Anspruch in die Realität umzusetzen.

Um diese Art von Anwendungsfall effektiv zu ermöglichen, ist ein Modern Data Stack unerlässlich. Durch die Anwendung von Modellen der künstlichen Intelligenz auf zentralisierte Daten können wertvolle Informationen wie Interessen, Cluster-Zugehörigkeit, Scoring und Customer-Lifetime-Value-Bewertungen gewonnen werden, mit denen das Web-Erlebnis hochgradig personalisiert gesteuert werden kann.

Diese Personalisierungsstrategie, die einst das exklusive Vorrecht von Giganten wie Amazon und Netflix war, wird dank des Übergangs zu agileren und kostengünstigeren Technologie-Stacks auch für kleine und mittlere Unternehmen zugänglich. Tatsächlich reduziert die Einführung eines Modern Data Stack nicht nur die für die Implementierung von Hyper-Personalisierung erforderlichen Investitionen erheblich, sondern erhöht auch die Fähigkeit von Unternehmen, diese Strategien erfolgreich zu aktivieren. Dadurch wird der Zugang zu einem Personalisierungsniveau demokratisiert, das zuvor für jeden außerhalb der großen Marktteilnehmer als unerschwinglich galt.

Erstellung von Dashboards zu Kundenaktionen und Geschäftsleistung

In einem Technologie-Ökosystem, in dem Systeme und Plattformen oft voneinander getrennt sind und kontinuierliche Aktualisierungen erfordern, kann sich die Erstellung integrativer Dashboards als schwierig erweisen. Doch durch die Zentralisierung der Daten in einem CDW können Unternehmen diese Hindernisse überwinden, was die Korrelation unterschiedlicher Informationen erleichtert und die Entscheidungsfindung erheblich beschleunigt.

Dieses Tool ermöglicht es Unternehmen, die effektivsten Marketingkampagnen zu identifizieren, indem diejenigen ermittelt werden, die „Top-Kunden“ generieren. Eine solche scheinbar einfache Erkenntnis offenbart ihre entscheidende Bedeutung für Geschäftsstrategien.

Die Einführung einer umfassenden Customer Data Platform, die mit modernsten Algorithmen der künstlichen Intelligenz ausgestattet ist, verspricht, die Analysefähigkeiten eines Unternehmens weiter zu steigern. Diese fortschrittlichen Systeme sind so konzipiert, dass sie optimal mit direkt von der CDP gesammelten Daten arbeiten. Es ist jedoch wichtig zu erkennen, dass die Wirksamkeit solcher Algorithmen untrennbar mit der Qualität und Vollständigkeit der Daten verbunden ist, auf denen sie basieren. Einschränkungen bei der Integration von Daten aus verschiedenen Quellen können die Leistung der Algorithmen erheblich beeinträchtigen und die Investition weniger ertragreich machen, als es potenziell möglich wäre.

Angesichts dieser Herausforderungen wird deutlich, dass sowohl die Qualität der Algorithmen der künstlichen Intelligenz als auch die Verfügbarkeit vielfältiger Datenströme entscheidend sind. Ohne eine ordnungsgemäße Zentralisierung der Daten riskieren selbst die fortschrittlichsten Algorithmen, verzerrte Ergebnisse zu liefern, was ihren Mehrwert für das Unternehmen erheblich einschränkt. Vor diesem Hintergrund darf die Datenmanagementstrategie eines Unternehmens eine gründliche Abwägung bei der Auswahl der Technologien und deren Integration nicht außer Acht lassen, um das Potenzial von künstlicher Intelligenz und First-Party-Daten voll auszuschöpfen.

Dies ist die große Herausforderung, vor der moderne Unternehmen stehen: die Balance zwischen hoher technologischer Qualität und der Notwendigkeit eines kohärenten und integrierten Daten-Ökosystems zu finden, um Informationen effektiv in strategische Erkenntnisse zu transformieren.