ID-Verknüpfung, oder Identitätsverknüpfung, bezeichnet den Prozess der Verbindung separater Nutzeridentitäten, die in verschiedenen digitalen Umgebungen – wie mehreren Domains, Geräten, Authentifizierungssystemen oder Tracking-Plattformen – generiert werden, um eine konsistente, dauerhafte und umsetzbare Sicht auf den Nutzer über die gesamte Customer Journey hinweg zu erstellen.
In der heutigen Landschaft – geprägt durch das Auslaufen von Drittanbieter-Cookies und die Zunahme fragmentierter Touchpoints (Websites, mobile Apps, soziale Logins, E-Commerce, In-Store-Interaktionen) – kann jede Nutzersitzung einen anderen Identifikator generieren: Cookie-ID, Geräte-ID, gehashte E-Mail, CRM-ID, mobile oder Web-Nutzer-ID, unter anderem. Ohne ein System, das diese verbindet, besteht die Gefahr, dass jede Interaktion als separater Nutzer behandelt wird, was zu Datenredundanz, fragmentierten Kampagnen und ungenauer Messung führt.
Das Ziel der ID-Verknüpfung ist es, diese Identifikationslücken zu schließen, indem verschiedene Identifikatoren abgeglichen und derselbe Nutzer über Geräte, Plattformen und Zugriffsmodi hinweg erkannt wird.
Durch die Anwendung deterministischer Techniken (z. B. Abgleich gehashter E-Mails über Sitzungen hinweg) und probabilistischer Techniken (z. B. Analyse von Verhaltensmustern oder aggregierten technischen Signalen) wird es möglich, fragmentierte Identitäten zuverlässig zu verbinden und Folgendes zu ermöglichen:
- Geräte- und domainübergreifende Erkennung, auch ohne expliziten Login;
- Abgleich zwischen anonymen und authentifizierten Umgebungen, unter vollständiger Einhaltung des Datenschutzes;
- Erstellung einer persistenten, angereicherten und kontinuierlich aktualisierten Single Customer View;
- Konsistente Aktivierung über mehrere Kanäle: E-Mail, SMS, Medien, CRM, Werbeplattformen;
Der Erfolg einer ID-Verknüpfungsinitiative hängt von der Verfügbarkeit konsentierter First-Party-Daten, einer einheitlichen Datengrundlage (wie einem marketingzentrierten Data Warehouse) und einer Plattform ab, die in der Lage ist, Identitätsauflösung, -zuordnung und operative Aktivierung zu handhaben.
ID-Verknüpfung in der Bytek Prediction Platform
Die Bytek Prediction Platform umfasst eine fortschrittliche Cross-Site ID-Verknüpfungslösung, die eine kontinuierliche Nutzererkennung über verschiedene digitale Umgebungen hinweg ermöglicht und gleichzeitig die vollständige Einhaltung der Datenschutzbestimmungen gewährleistet.
So funktioniert’s
Der Prozess umfasst drei Hauptphasen:
- Erfassung und Normalisierung von Identifikatoren
Die Plattform nimmt Daten aus mehreren Quellen (CRM, Websites, Apps, E-Commerce-Systeme) auf und verknüpft jedes Ereignis mit verfügbaren Identifikatoren wie Hashed Email (HEM), Persistent ID, Cookie ID oder User-ID. - Identitätsauflösung durch logisches Mapping
Mithilfe ihres Identitätsauflösungsmoduls erstellt die Plattform Äquivalenz-Mappings zwischen Identifikatoren und wählt eine primäre ID für jeden Nutzer aus. Dies gewährleistet ein konsistentes Tracking auch ohne explizite Logins oder Drittanbieter-Cookies. - Vereinheitlichung und Anreicherung des Nutzerprofils
Abgeglichene Ereignisse werden in einem einzigen Profil zusammengeführt, das mit einer persistenten Single Customer View verknüpft ist. In dieser Phase können prädiktive Modelle (wie Kaufneigung oder CLTV) angewendet und Segmente über Werbeplattformen, Marketing-Automatisierungstools und CRM-Systeme hinweg aktiviert werden.
Warum Sie sich für die ID-Verknüpfungslösung von Bytek entscheiden sollten
Das ID-Verknüpfungsmodul von Bytek Prediction bietet folgende Vorteile:
- Überwindet die Einschränkungen des Cookie-basierten Targetings;
- Ermöglicht Cross-Channel-Retargeting und Personalisierung auch in Cookieless-Umgebungen;
- Verbessert die Profilqualität und die Genauigkeit prädiktiver Modelle;
- Unterstützt die Aktivierung basierend auf realen, zuverlässigen und konsentierten Daten;
- Reduziert Streuverluste und verbessert die Effektivität bezahlter Kampagnen.


